Gutbürgerlich Deutsche Küche

Im Zuge der Industrialisierung gab es eine zunehmende Differenzierung zwischen der herrschaftlichen und bäuerlichen Esskultur – die gutbürgerliche Küche des Mittelstandes. Diese zeichnete sich dadurch aus, dass die Bürgerfrau nun selbst kochen wollte – mit hohem Anspruch. Die dafür notwendigen Kenntnisse waren jedoch schwer zu erlangen, aber doch sehr gewollt.

So wird die gutbürgerliche Küche heutzutage häufig als Hausmannskost bezeichnet, umfasst aber auch aufwendige und teure Gerichte. In Restaurants werden Gerichte der gutbürgerlichen Küche oftmals mit dem Zusatz „auf bürgerliche Art“ ergänzt.